Die Schwalbenwarte wurde als erstes

    „SCHWALBEN freundliches Haus“

 in Niedersachsen ausgezeichnet!

Das erste Schwalbenfreundliche Haus wurde in Niedersachsen ausgezeichnet. So wie  Schwalben keine Landesgrenzen kennen; so kennt auch der Bund OH keine Landesgrenzen. Von Niedersachen selbst, gibt es diese Auszeichnung nicht. Ganz unverhofft kommt oft; lies der Initiator und Leiter der Aktion "Schwalben freundliches Haus" Axel Kramer das Zertifikat und die Plakette in die Schwalbenwarte einfliegen.

Der Bund Ostholstein und die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein bedankten sich für unseren Einsatz beim Projekt „Schwalbenfreundliches Haus“.  Weil wir den Schwalben ein Quartier geschaffen haben bzw. sie am Haus bauen und brüten lassen. Da dieses ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung dieser wunderbaren Vögel ist! Darüber haben wir uns sehr gefreut und sind sehr stolz darüber.

Die Schwalbenwarte ist eine private Familiengemeinschaft die sich für den Erhalt von Lebensräumen, Artenschutz, Naturschutz und Umweltschutz arrangiert. Besondere Schwerpunkte sind die Mehlschwalbenkolonie,  die sie am Schwalbendeck geschaffen haben mit einem schwalbengerechten Garten. Wo Baumaterial Nahrung und das Leben an sich auf kleinem Raum erhalten und gefördert wird, immer unter dem Gesichtspunkt zum Wohle der Schwalben. Sie setzen sich für den Schutz der Vögel und der Natur ein, insbesondere der Mehlschwalben und Uferschwalben. Sie macht auf diese besonderen Themen der Vogelwelt aufmerksam. Aufgrund ihres Gemeinnütziges Engagement Artenschutz und an Anbringung und Beschaffung eines Schwalbendecks und Förderung einer Mehlschwalbenkolonie sind sie zum ersten schwalbenfreundlichen Haus in Niedersachsen vom Bund zertifiziert und ausgezeichnet worden.
Auch die Uferschwalben in der Region sind ihre Sorgenkinder und gehören auch zu den zahlreichen Dokumentationen, Archivierungen und privaten Forschungsarbeiten. Seit 10 Jahren ist die Familienhomepage der Schwalbenkolonie online. Immer aktuelle einst mit Tagebüchern und Webcam, Film, Ton, Diagrammen und mehr. Heute mit aktuellen Nachrichten. Der Standort soll zum Schutze der Tiere nicht genannt werden.

Sollten Sie auch Schwalben eine erfolgreiche Unterkunft anbieten und auch berichten können, können Sie jederzeit mit der Schwalbenwarte Kontakt aufnehmen.  Mögen viele Beispiele und Nachfolger folgen.  Wer weiß vielleicht erwartet dann auch Sie eine Überraschung denn Schwalben bringen Glück ins Haus und wer hat davon schon wirklich genug.

Als Pioniere - Schwalben zu schützen, sind wir 2000 ins WWW / Netz/ Internet  gegangen; damals konnte man kaum etwas über Schwalben und Ihre Wohnungsnot finden. Unser Motto lautet: "Rettet die Schwalben für alle Kinder dieser Welt". Denn unsere Kindes Kinder sollen doch die Flugkünstler auch noch am Himmel beobachten können und nicht im Lexikon unter "S" nachschlagen müssen... Es wäre doch schrecklich, wenn uns einst die Kinder fragen: ...was sind Schwalben?

Wir haben in großer Kleinarbeit die Menschen wachgerüttelt und das Thema der Schwalbennot an die Öffentlichkeit gebracht. Heute nach 10 Jahren Internetaufklärung können wir auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Das Internet ist voll mit Hinweisen für Schwalben und Unterstützungen, die Menschen haben es gelesen und nachgedacht und gehandelt. Das ist der schönste Lohn, wenn wieder einem Schwalbenpaar ein Zuhause gegeben wird. Denn nur gemeinsam sind wir stark!

Die Schwalbenwarte ermöglicht es den im Bestand gefährdeten Mehlschwalben, dass sie ihre Nester ungestört bauen zu dürfen. Die vier echten Nester wurden in den laufenden Jahren, mit  weiteren Kunstnestern auf 39 Nester erweitert. Und es werden nicht die letzten Nistmöglichkeiten sein. Sicher sind nicht immer alle besetzt, denn auf der langen Reise muss man viele Verluste verzeichnen.  Damit die Zahl der Brutpaare von Jahr zu Jahr konstant bleibt, braucht es im Mittel 6 flügge Junge pro Elternpaar um die Sterblichkeit von 60 % bei den Brutvögeln  auszugleichen. Ob unsere Schwalbenpopulationen langfristig stabil bleiben, werden die kommenden Jahre zeigen. Doch die Zeit vieler flüggen Schwalben ist längst vorbei. Früher schauten aus den Nestern 5  bis 6 Junge raus. Wenn’s hoch kommt können wir bei den Bruten 2 Paare mit 4 Jungen beobachten; doch der Schnitt  liegt leider nur noch bei 2-3 Jungen pro Brut. Wir haben in den letzten  10 Jahren das Leben beobachtet und ihre Veränderung dokumentiert, mit Foto und Film, um es  später als  Buch zu veröffentlichen. Denn nur was man kennt, kann man schützen.

Wir  haben zu den Vogelwarten einen Kontakt aufgebaut, wenn es zu Schwierigen Fragen der Schwalben ging. Unermüdlich wurden unsere Fragen beantwortet von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach –  von Herrn Dr. Wolfgang Fiedler der Vogelwarte Radolfzell, Herrn Prof. Dr.Franz Bairlein der Vogelwarte Helgoland – von Herrn Dr. Josef Fally aus dem Burgenland – von Herrn Prof. em. Dr. Ragnar Kinzelbach der Universität Rostock. und vielen Naturfreunden. An dieser Stelle möchten wir uns bei Allen recht herzlich bedanken, für die Beantwortungen der unerklärlichen Fragen die bei den Schwalben auftauchten!
 
Wir möchten nochmals auf die Wohnungsnot der Schwalben aufmerksam machen.
Die gern gesehenen Glücksbringer Schwalben werden immer seltener. Sie haben sich im Laufe der Zeit an den Menschen und seinen Lebensraum angepasst.  Nun drohen sie von Kulturfolgern zu Kulturverfolgten zu werden. Moderne Siedlungsstrukturen bieten den Vögeln aber immer weniger Möglichkeiten, geeignete Nistplätze und "Baumaterial" zu finden.
Die Konsequenz: Sie werden immer seltener und stehen bereits auf der "Vorwarnliste" der gefährdeten Arten.

In der letzten Zeit konnten wir deutliche Bestandsrückgänge der Schwalben beobachten: Neben Nahrungsmangel macht ihnen zunehmender Nistplatzverlust zu schaffen. Außerdem finden die Tiere in unserer bereinigten Landschaft kein geeignetes Material mehr zum Bau ihrer Nester. Diesen Vögeln in Wohnungsnot wollen wir helfen. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung. Befestigen Sie Kunstnester für Schwalben an Ihrem Haus, geben Sie den Schwalben einen Lebensraum,  um das Zusammenleben zwischen Mensch und Schwalbe zu verbessern. Bieten Sie den Schwalben  mehr Gastfreundschaft an, lassen Sie Stallfenster offen oder stellen sie ihnen Lehmpfützen für den Nestbau zur Verfügung; oder bringen Kunstnester an. Helfen Sie mit dabei. Unsere Rauch- und Mehlschwalben sollten es uns wert sein. Hausbesitzer sind skeptisch, Schwalben machen keinen Schmutz, (man kann unter den Nestern Kotbretter im Abstand von mindestens 70cm besser 1m wegen der Greifvögel anbringen). Es gibt keine Probleme mit Schwalben... der Kot ist ein wertvoller Dünger.... Guano kommt sonst aus Südamerika und ist in vielen Düngern drin ...wir haben es zu Hause und kostenlos. Schwalben sind extrem Nesttreue, das heißt, sie versuchen verbissen, ein einmal begonnenes Nest immer wieder aufzubauen. Haben sich die Vögel einmal entschlossen, unter einem bestimmten Dach zu nisten, nützen auch Vertreibungsaktionen nichts. 
 
Schwalben sind ausgesprochene Zugvögel, darum werden sie auch Sommerboten genannt.  Sie verbringen ihre Brutzeit während der warmen Monate in Mitteleuropa und überwintern im südlichen Afrika.  Mit Freude wird die Rückkehr im Frühjahr erwartet, (zu Mariä Verkündigung kommen sie wieder um den 25.3.) denn sie künden das Ende des Winters an. Im April kommen sie zum Brüten zu uns und im September sammeln sie sich, um (ab Maria Geburt, fliegen die Schwalben fort 12.9.) wieder gen Süden zu ziehen. Noch kennt  jeder unsere Flugkünstler die am Himmel dahin schweben, ihre  fliegerischen Darbietungen dienen der Nahrungssuche. Schwalben ernähren sich von Luftplankton (fliegenden Insekten und im Luftstrom treibenden Spinnen) die sie im Flug erbeuten.  Seit Jahrhunderten gehörten sie ganz selbstverständlich an die Häuser in Städten und Dörfern. Dass Schwalben immer wieder willkommen waren, zeigt das Sprichwort: „Wenn Schwalben am Haus brüten, geht das Glück nicht verloren“.
Doch inzwischen sind sie trotz ihrer Anpassung zu Sorgenkindern des Naturschutzes geworden. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft und die starke Versiegelung der Landschaft.

 

Die Mehlschwalbe baut ihre Nester gerne unter dem Dach von Gebäuden, die Rauchschwalbe in Ställen. Als Menschen noch keine Häuser und Viehställe gebaut hatten,  gab es schon Schwalben. Damals nisteten sie in Felsklippen, Steilufern, Steinwänden etc. Doch wie so viele Kulturfolger haben sich die Mehl- und Rauchschwalben den menschlichen Behausungen angeschlossen - und sie haben sich damit einen riesigen Lebensraum erschlossen. Heute nisten die Schwalben in Mitteleuropa fast ausschließlich in Menschennähe. Doch dieses Zusammenleben, die innige Beziehung die sich in jahrtausendelangen Zusammenleben zwischen Mensch und Schwalben scheint zu zerbrechen. Der Mensch ist dabei, diesen Tieren ihre Nistmöglichkeiten wieder zu nehmen durch: Versiegelung der freien Flächen, wo Lehmlaken entstehen könnten  und die Aufgabe von Viehställen sind zwei der Hauptursachen, die die Schwalben aus und von den Häusern endgültig Abschied nehmen lassen.

Herr Axel Krämer vom Bund OH hat die Schwalbenwarte bevollmächtigt, nach reichhaltiger Prüfung an weiteren Häusern die Plakette und das Zertifikat zu überreichen. Wer Interesse an dieser Auszeichnung hat, kann näheres über diesen Erwerb auf unseren Seiten finden.

Schwalben brauchen auch Ihre Hilfe!
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